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09.06.2011

TU Kaiserslautern auf der BUGA

Lachgasraketen und künstliche Gärten

Am 11. Juni 2011 präsentiert sich die Technische Universität Kaiserslautern im Rahmen des Aktionstags „Faszination Wissenschaft“ auf der Bundesgartenschau in Koblenz.

Dr. Martin Floeck vom Lehrstuhl für Automatisierungstechnik erläutert, wie durch „Ambient Assisted Living“ altersgerechtes Wohnen heute und in Zukunft aussehen kann. Diese neue Forschungsrichtung hat in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen: Dank Ambient Intelligence reagieren Sensoren auf die Anwesenheit von Menschen und Objekten und leisten dabei vielfältige Dienste. In ihrer Wohnung lebende ältere Menschen werden durch unauffällige, leicht bedienbare Hausautomatisierungstechnik zusätzlich unterstützt. Es wird gezeigt, was heute schon an Diensten in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Komfort möglich ist und was die Zukunft noch bringen wird.

 Im Micro-Lab des Fachbereichs Chemie wurde ein neues Verfahren zur Kultivierung chemischer Gärten entwickelt. Mit Diplom-Chemikerin Ina Schädlich, können die Besucher selber giftfreie „Silikatvegetation“ vor Ort wachsen lassen. Die Versuchsergebnisse können mit nach Hause genommen werden, wo sie als idealer Dünger für Pflanzen sind.

Forscher um Dr. Melanie Esselen, Juniorprofessorin für Lebensmittelchemie / Toxikologie, geben eine Einführung in die Lebensmittelsensorik und demonstrieren die Abhängigkeit der Sensorik von Emotionen, Erwartungen und Erfahrungen. In Selbstversuchen können die Besucher ausprobieren, wie Farbe ihre Geschmacksnerven beeinflusst und warum „scharf“ kein Geschmack im eigentlichen Sinne ist.

 Das Team der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz um Direktor Jens Carstensen erläutern, welche Herausforderungen der demographische Wandel künftig an strukturschwache Räume stellt und welche Gefahren das Auseinanderklaffen der „Demographie-Schere“ für Städte und Gemeinden in den ländlichen Regionen birgt.

Kontakt:

Andrea von Haebler, M.A.

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit